HÄTTEN SIE MIT DIESEN GEFAHRENQUELLEN GERECHNET?

Hunde lieben es, draußen zu sein und dort herumzutollen. Der Kontakt mit Parasiten lässt sich dabei kaum vermeiden und einige von ihnen können schwere gesundheitliche Folgen bei Ihrem vierbeinigen Gefährten verursachen.

ZECKEN

können Infektionskrankheiten übertragen mit teilweise lebensbedrohlichen Folgen für Hunde: Babesien verursachen beispielsweise Blutarmut und bei einer Ehrlichiose befallen Bakterien die weißen Blutkörperchen und verursachen Blutungen und Abmagerung. Zecken lauern in Wald und Wiesen und werden bei Temperaturen über 8°C aktiv.

LUNGENWURMLARVEN

werden von Schnecken übertragen und können auch in deren Schleimspur enthalten sein. Entsprechend haften die Larven an jedem Gegenstand, der mit einer befallenen Schnecke in Berührung kam: Trinkschüsseln im Freien, Pfützen, Kauknochen und Spielzeuge. In mehr als 10% aller Fälle verursacht ein Befall mit Lungenwürmern den Tod eines Hundes.1

HERZWURMLARVEN

werden von Moskitos übertragen und können für Hunde zu einer tödlichen Erkrankung führen. Herzwürmer kommen hauptsächlich in mediterranen Gegenden wie Italien, Spanien, Portugal oder Griechenland vor. Einige Fälle sind aber auch aus Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden und Frankreich bekannt. 2

1Koch et al. (2009) Vet Journal 179, 348-359.
2Genchi C et al. (2014), Canine heartworm disease (Dirofilaria immitis) in Western Europe: survey of veterinary awareness and perceptions, Parasites & Vectors, 7: 206.

SIE KÖNNEN DEM RISIKO VORBEUGEN

DUCH EINEN REGELMÄSSIGEN SCHUTZ GEGEN INNERE UND ÄUSSERE PARASITEN

Durch Zecken verursachte Krankheiten nehmen zu

  • Zecken gehören zu den häufigsten äußeren Parasiten der Hunde.
  • Aufgrund des Klimawandels legen sich Zecken immer früher auf die Lauer und bleiben über einen längeren Zeitraum aktiv. Zudem steigt ihre Zahl, verschiedene Zeckenspezies breiten sich aus und damit steigt das Risiko für zeckenübertragene Infektionskrankheiten.1,2

1.    Scharlemann JPW et al., (2008), Trends in ixodid tick abundance and distribution in Great Britain. Medical and Veterinary Entomology, 22, 238-247
2.    Dautel H et al., (2008), Winter activity of Ixodes ricinus in a Berlin forest area. I.J. Med. Microbiol., 298, 50-54.

Wie bekommt mein Hund Zecken?

  • Zecken lauern in Wald und Wiesen und klammern sich an Haustiere, sobald diese vorbeistreifen.
  • Es gibt unterschiedliche Arten von Zecken, die Ihren Hund gefährden können. Manche sind in bestimmten Regionen Europas weiter verbreitet. Wenn Sie also mit Ihrem Hund verreisen, fragen Sie Ihren Tierarzt nach den Risiken Ihres Reiseziels.

Wie beeinträchtigen Zecken die Gesundheit meines Hundes?

Zecken übertragen Infektionskrankheiten mit möglicherweise fatalen Folgen:

  • Babesiose
    ist eine durch Einzeller der Gattung Babesia hervorgerufene Infektionskrankheit. Bei diesen Organismen handelt es sich um Blutparasiten, die die roten Blutkörperchen zerstören und so Blutarmut verursachen.
  • Ehrlichiose
    wird durch Bakterien (Ehrlichia canis) hervorgerufen, die die weißen Blutkörperchen befallen. Die Erkrankung führt zu Blutarmut und Störungen der Blutgerinnung.
  • Borreliose
    wird durch Bakterien namens Borrelia burgdorferi verursacht. Betroffene Hunde können Symptome wie Lethargie, Appetitlosigkeit, Fieber, Gelenksentzündung und geschwollene Lymphknoten zeigen. In manchen Fällen führt die Infektion zu schweren Nierenschäden.

Lungenwürmer breiten sich in Europa aus

  • Inzwischen ist der Lungenwurm auch in weiten Teilen Westeuropas anzutreffen, mit wachsender Ausbreitung.

Wie bekommt mein Hund Lungenwürmer?

Lungenwürmer sind kleine Würmer, die in den Blutgefäßen der Lunge leben.

  • Ihre Larven werden von Schnecken als Zwischenwirt verbreitet und können auch in deren Schleimspur enthalten sein. Lungenwurmlarven können also an jedem Gegenstand haften, der mit Schleim in Berührung kam (Trinkschüsseln im Freien, Pfützen, Kauknochen und Spielzeuge).
  • Junge Hunde (unter 18 Monaten) sind besonders gefährdet.

Wie beeinträchtigen Lungenwürmer die Gesundheit meines Hundes?

  • Ein Befall mit Lungenwürmern beeinträchtigt die Atmung und zeigt sich durch Husten und schnelle Erschöpfung bei Bewegung. Eine weitere Folge können Blutgerinnungsstörungen verbunden mit Blutungen sein.
  • Am besorgniserregendsten ist jedoch, dass der Befall mit Lungenwürmern in 10% der Fälle zum Tod führt.1

1.    Koch et al., (2009) Vet Journal 179, 348-359.

Herzwürmer werden von Moskitos übertragen

  • Herzwürmer stellen in süd- und osteuropäischen Ländern ein erhöhtes Risiko für Hunde dar.1
  • Da Herzwürmer durch Moskitos übertragen werden, fördern Klimaveränderungen ihre Ausbreitung. Einige Fälle sind auch aus Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden und Frankreich bekannt. 2

1.    Morchon R et al.: Heartworm disease (Dirofilaria immitis) and their vectors in Europe – new distribution trends. Frontiers in Physiology, Juni 2012; 3: 196.
2.    Genchi C et al., (2014), Canine heartworm disease (Dirofilaria immitis) in Western Europe: survey of veterinary awareness and perceptions, Parasites & Vectors, 7: 206.

Wie bekommt mein Hund Herzwürmer?

  • Die durch Moskitos übertragenen Herzwurmlarven wandern in 5-6 Monaten über die Blutbahn in die Herzkammern oder die Lungengefäße des Hundes.
  • Sind sie im Herzen herangereift, können sie bis zu 30 cm lang werden, den Blutkreislauf im gesamten Körper beeinträchtigen und sogar zu Herzversagen führen.

Wie beeinträchtigen Herzwürmer die Gesundheit meines Hundes?

  • In den meisten Fällen zeigen sich Anzeichen einer Herz- oder Lungenerkrankung. Diese Symptome schreiten über Wochen oder Monate voran.
  • Zunächst kann Ihr Hund bei Anstrengung Ermüdungserscheinungen, Kurzatmigkeit und Husten zeigen. In fortgeschrittenen Krankheitsstadien treten Husten und Müdigkeit auch in Ruhephasen auf.
  • Unbehandelt kann die Infektion zum Tod führen.

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REGELMÄSSIGE BEHANDLUNG GEGEN INNERE UND ÄUSSERE PARASITEN

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